Kokosöl zum Abnehmen – Superfood oder sinnlos?

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Kokosöl zum Abnehmen

Kokosöl zum Abnehmen liegt derzeit voll im Trend. Aber kann abnehmen mit Fett eigentlich funktionieren oder handelt es sich nur um einen sinnlosen Hype? Kann Kokosöl wirklich zu gesunder Ernährung beitragen?

Kokosöl zum Abnehmen

Spätestens seitdem Topmodel Miranda Kerr offenbart hat, dass sie jeden Tag Kokosöl verzehrt um schlank und gesund zu bleiben hat das Öl aus der Kokosfrucht von sich reden gemacht. Inzwischen gilt Kokosöl sogar als Superfood und Beauty-Wundermittel. Und das auch nicht ohne Grund: Zahlreiche Studien belegen, dass natives Kokosöl ein sehr gesundes Fett ist, welches nicht im Körper gespeichert wird. Dies liegt unter anderem an dem hohen Anteil an mittel- und kurzkettigen Fettsäuren im Kokosöl. Denn in Folge dessen werden die Fettsäuren direkt nach der Einnahme vom Körper verbrannt statt in Fettgewebe oder Arterien eingelagert zu werden. Dadurch bekommt der Körper einen sofortigen Energieschub.

Zudem belastet Kokosöl die Verdauung erheblich weniger als gewöhnliches Öl und erhöht nicht den Blutzuckerspiegel. Das ist aber noch nicht alles, denn Kokosöl hat darüber hinaus auch eine appetitzügelnde Wirkung und regt den Stoffwechsel an. Die gesteigerte Stoffwechseltätigkeit wiederum fördert natürlich auch die Fettverbrennung. Die besten Ergebnisse beim Abnehmen mit Kokosöl erzielt man in Kombination mit kohlenhydratarmer Ernährung. Richtig angewendet und dosiert kann Kokosöl somit tatsächlich die Pfunde purzeln lassen.

Kokosöl als Beauty-Geheimtipp?

Kokosöl ist so gesund, dass es nicht nur beim Abnehmen hilft sondern auch die Gesundheit fördern kann. Dem gesunden Fett wird darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Herzgesundheit und der Stärkung des Immunsystems zugeschrieben. Außerdem wirken die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls sowohl bei innerlicher als auch bei äusserlicher Anwendung antimikrobiell, antiviral und antimykotisch. Unter anderem ist dafür die mittelkettige Laurinsäure verantwortlich, aus der das Öl größtenteils besteht. Aber es enthält auch Calcium, Kalium, Natrium, Kupfer, Eisen, Phosphor, Aminosäure und Vitamin E.

Wie Kokosöl verwenden?

Kokosöl lässt sich spielend leicht in den Alltag integrieren. Wobei man beachten muss, dass die Bezeichnung Kokosöl etwas irreführend ist, denn bei Zimmertemperatur ist Kokosöl eine streichfähige, weiße bis gelbliche Paste und nicht etwa flüssig wie normales Öl. Beim Kauf von Produkten muss man unbedingt auf hochwertige Qualität achten um von den positiven Eigenschaften des Öls zu profitieren. Dazu sollte das Kokosöl naturbelassen und kaltgepresst sein und aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Nur dann bleiben alle gesunden Inhaltsstoffe des Kokosöls enthalten. Diese Öle tragen die Bezeichnung „Virgin Coconut Oil“ (VCO) und sind in Bioläden, Reformhäusern und natürlich auch in gut sortierten Onlineshops wie Amazon zu finden. Dazu hier als Shopping-Tipp eine kleine Auswahl an tollen Bio-Kokosölen:

Kokosöl zum Braten

Eine weitere positive Eigenschaft des Kokosöls besteht darin, dass es sehr temperaturbeständig ist: Erst bei 288° Celsius würde es verbrennen. Daher muss man sich keine Gedanken um ungesunde Transfette machen. Somit ist es optimal zum Braten geeignet und kann problemlos als Alternative zu normalen Bratölen wie Sonnenblumen- oder Rapsöl verwendet werden.

Kochen mit Kokosöl

Auch beim Kochen lässt sich Kokosöl hervorragend einsetzen. Dazu gibt es eine ganz einfache Faustregel: Immer wenn man Butter verwenden würde ersetzt man diese kurzerhand durch Kokosöl bzw. Kokosfett. Denn Kokosöl ist eine tolle Alternative zu Butter. Somit kann man beispielsweise das Kartoffelpürree oder Nudeln gesund verfeinern.

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